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FĂŒr die Un-AbhĂ€ngigkeit

Seit 50 Jahren engagiert sich der „Kreuzbund“ in den acht Regionen des Bistums Aachen

BannertrÀger beim Gottesdienst im Rahmen der 50-Jahr-Feier des Kreuzbund DV Aachen
Der Kreuzbund zeigt Flagge im Festgottesdienst

„Die Sucht fängt da an, wo man das Suchtmittel als Ausflucht benutzt“, sagt Ulrich Verlinden. „…es braucht und nicht darauf verzichten kann“, ergänzt Karen Sprenger. Beide wissen, wovon sie sprechen. Ihr Suchtmittel war Alkohol. Das ist lange her. Heute sind sie das „Kreuzbund“-Vorstands-Duo, der Selbsthilfe- und Helfergemeinschaft für Suchtkranke und Angehörige als Fachverband im Caritasverband Aachen.

Es geht um die Un-Abhängigkeit. Das Loslassen der Sucht. Die Erkenntnis alleine genügt nicht. Sie sind Trinker und Zocker, Kiffer und Junkies. Auch wenn sie den Entzug durchgestanden haben, verlässt die Sucht sie ihr Leben lang nicht. Verbandsvorsitzende Karen Sprenger ist seit 23 Jahren trocken und beschreibt das „Suchtgedächtnis“, das das Leben bestimmt. Alkohol im Essen, das „triggert“, sagt sie: „Der Geruch, der Geschmack… Es ist nicht der Alkohol als solches. Ein Mon Chéri macht mich nicht besoffen, aber es macht etwas mit meinem Gehirn.“

Es ist die Erfahrung, die sie und die 30 weitere Gruppenleiter im Kreuzbund in den acht Regionen des Bistums weitergeben. Denn jeder der Gruppenleiter hat seine persönlichen Erfahrungen mit Abhängigkeiten. Ebenso überzeugt sind die Aktiven aber auch, dass „es möglich ist, abstinent zu werden“. Nur alleine, das geht aller Regel nach nicht. Und: Abstinent-Sein ist keine Bedingung für die Teilnahme an den Kreuzbund-Angeboten.

Der Kreuzbund bietet Menschen, die suchtgefährdet oder abhängig sind von legalen oder illegalen Substanzen oder von Verhaltenssüchten wie Glücksspiel- oder Onlinesucht seine Unterstützung an. Die größte Gruppe der Betroffenen stellen die Abhängigen der Gesellschaftsdroge Alkohol dar. Hier sind die „Fallen“ am größten, sagt Ulrich Verlinden als stellvertretender Verbandsvorsitzender. Kein Empfang, auf dem man nicht erklären müsste, warum man keinen Alkohol trinkt, kein Fußballspiel im Fernsehen, das nicht durch Alkoholwerbung unterbrochen wird.

410 Mitglieder mal 2

Das Suchtverhalten hat sich in der 50-jährigen Verbandsgeschichte verändert. „Den reinen Alkoholiker gibt es kaum mehr“, sagt Verlinden. „Politox“ heißt der Fachbegriff, der die Mischformen der Süchte beschreibt. Das gilt vor allem für die jüngeren „Kreuzbündler“. Und jünger heißt in diesem Fall die Menschen ab Mitte 40. Komplex wird es, weil die Probleme, die die Gruppenmitglieder jede Woche zu den Gesprächskreisen mitbringen, so unterschiedlich sind: Während die älteren bereits auf die Rente zugingen, beschäftigten die Jüngeren die Schwierigkeit, nach ihrer „Suchtgeschichte“ eine Arbeitsstelle zu finden, Probleme in der Partnerschaft oder, unter Umständen, die Wohnung zu „halten“.

Das bringt auch Veränderungen in der Verbandsstruktur mit sich: Zu den fünf Fachbereichen zählen neben 55+, Öffentlichkeitsarbeit, Gender-, Frauen-Männer-Arbeit, Familie als System (Paare, Singles, Erwachense und Kinder von Abhängigen) auch der Jungkreuzbund. Darüber hinaus gibt es Überlegungen für ein Online-Angebot. Das allerdings sehen Karen Sprenger und Ulrich Verlinden eher skeptisch. Die persönliche Ansprache und damit die Möglichkeit zur Einschätzung einer Situation ist durch diese anonyme Form der Beratung nicht zu ersetzen, sind sie überzeugt.

Apropos Anonymität. Auch das ist ein Thema, denn zu ihrer Mitgliedschaft im „Kreuzbund“ wollen sich verständlicherweise nicht alle Nutznießer der Gemeinschaft bekennen. Schließlich wäre dann klar: Sie haben entweder ein akutes Problem oder eine „Geschichte“. So erklärt es sich auch, dass die 34 Gruppen, verteilt auf die Stadt und Städteregion Aachen, Heinsberg, Düren, Mönchengladbach, Kempen-Viersen, Krefeld und Teilen der Eifel, zwar 410 Mitglieder zählen, aber die tatsächliche Besucherzahl der Gruppen nach Schätzungen der Verbandsvorsitzenden Karen Sprenger wohl doppelt so hoch ist.

Aus der KirchenZeitung, Ausgabe 39/2019 | Dorothée Schenk

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Große Fest in Herzogenrath zum 50 jĂ€hrigen JubilĂ€um

Das 50-jährige Bestehen im Diözesanverband Aachen wurde am 07. September von 10 bis 17 Uhr mit rund 230 Gästen gefeiert. Den Anfang machte ein Gottesdienst mit Weihbischof Dr. Johannes Bündgens in der Kirche St. Gertrud Innenstadt/Herzogenrath. Es folgten Grußworte im Nell-Breuning-Haus vom Diözesancaritasdirektor Burkard Schröders, der Bundesvorsitzenden des Kreuzbundes, Andrea Stollfuß sowie der Diözesanvorsitzenden des Kreuzbundes, Karen Sprenger.

50 Jahr Feier - Gottesdienst50 Jahr Feier - Burkard Schröders50 Jahr Feier - Andrea Stollfuß50 Jahr Feier - Karen Sprenger

Aber auch der Spaß und die Unterhaltung haben nicht gefehlt. Dafür sorgte eine Lesung, ein Gospelchor, die Mocktail-Bar (alkoholfreie Cocktails), leckere Speisen und Mitmach-Aktionen. Besonders gut angekommen ist unser Improtheater das unter der Leitung von Dirk Windbergs von Mitgliedern des Kreuzbundes gestaltet wurde. Viele unserer Referenten haben mit uns gefeiert und auch Vertreter aus verschieden Caritas Beratungsstellen waren vor Ort.

50 Jahr Feier - Mitsing-Chor50 Jahr Feier - Mocktailbar50 Jahr Feier - Mittagsbuffet

50 Jahr Feier - Gastredner Prof. Dr. BollingerHighlight war der Gastredner Prof. Dr. Bollinger, der die Teilnehmer 40 Minuten lang mit seinem wissenschaftlichen Diskurs über Ehrenamt, Kommunikation und Digitalisierung (Quo vadis Suchthilfe 4.0) auf die Schippe nahm. Erst nach etwa 15 Minuten wurde den ersten Zuhörern klar, dass hier ein Kabarettist des Scharlatantheaters in Hamburg (www.scharlatan.de) auf dem Podium stand.

Alles in allem stand ab 11.00 Uhr im Nell-Breuning-Haus nur noch gute Laune, viele Begegnungen und Gespräche sowie das Wiedersehen alter Bekannte auf der Tagesordnung. „Eine gelungene Veranstaltung in lockerer Atmosphäre“ war das Fazit vieler Besucher. Diese Resonanz hat uns sehr berührt, da das Thema Sucht, Suchterkrankung leider immer wieder als beängstigend und sehr ernst wahrgenommen wird. Am 7. September 2019 haben wir gezeigt, dass Suchtkranke Menschen wie du und ich sind, die Spaß am Leben haben und auch über sich selber hinauswachsen können.

50 Jahr Feier - BannertrĂ€ger50 Jahr Feier - Andrea Stollfuß und Karen Sprenger50 Jahr Feier - BegrĂŒĂŸung

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Predikt: Der Menschensohn ist Herr ĂŒber den Sabbat

Predikt beim Gottestdienst im Rahmen der 50-Jahr-Feier des Kreuzbund DV Aachen: 

An einem Sabbat ging Jesus durch die Kornfelder, und unterwegs rissen seine Jünger Ähren ab. Da sagten die Pharisäer zu ihm: Sieh dir an, was sie tun! Das ist doch am Sabbat verboten. Er antwortete: Habt ihr nie gelesen, was David getan hat, als er und seine Begleiter hungrig waren und nichts zu essen hatten – wie er zur Zeit des Hohenpriesters Abjatar in das Haus Gottes ging und die heiligen Brote aß, die außer den Priestern niemand essen darf, und auch seinen Begleitern davon gab? Und Jesus fügte hinzu: Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat. Deshalb ist der Menschensohn Herr auch über den Sabbat. (Mk, 2, 23)

Monika: Da gibt es deutliche Worte ...Predikt von Frater Matthias und Monika Koch

Matthias: Im Evangelium „Was tut ihr da? Das ist doch am Sabbat verboten!"

Monika: Die einen haben sie ausgesprochen (die meisten haben sie gedacht).

Matthias: Wie im Evangelium: „Du bist süchtig!“

Monika: Ich habe weggehört, fühlte mich nicht betroffen – bin doch wie alle ...

Matthias: Die Jünger rissen Ähren ab: „Du bist süchtig!“

Monika: Irgendwann habe ich es auch gefühlt, gespürt, begriffen ...

Matthias: „Du bist süchtig!“

Monika: Da bin auch ich gemeint. Was ist mir wichtig? Arbeitsplatz, Familie, Führerschein, mein Suchtmittel.

Matthias: „Du bist süchtig!“

Monika: Ich soll süchtig sein? Ich kann doch jederzeit aufhören ...

Matthias: Wirklich? Süchtig sein, was bedeutet das?

Monika: Sucht kommt von Siechen, dahinsiechen – wer kennt das Wort noch heutzutage?

Matthias: Sucht ist wie hungrig sein – Sehnsucht! Eigentlich positiv ... Sehnsucht.

Monika: Ich habe mich gehen lassen, mich versteckt, mit der Sucht. Erst war es mein Problemlöser, jetzt löst es alles: Familie, Arbeitsplatz, wie kann ich es stoppen? Jetzt geht es mir damit nicht mehr gut. Jetzt will ich raus.

Matthias: Und Jesus fügte hinzu: Der Menschensohn ist Herr über den Sabbat.

Monika: Ich kann jederzeit aufhören, wie oft habe ich das gesagt. Habe es auch so gemeint. Ich kann soll - muss - will aufhören.
Das schaffe ich, schaffe ich allein.

Matthias: Wirklich?

Monika: Leider ist das gar nicht so leicht. Das war früher mal einfacher. Doch jetzt, ist es schwer, zu schwer für mich alleine. „Ich brauche Unterstützung!“

Matthias: Unterstützung, von wem? Von den Pharisäern aus dem Evangelium: „Was tust du da? Das ist doch verboten!"

Monika: Und da sind die „W's“: Wo, Wie, Wann, Was gibt es alles? Wie lange dauert das? Welche Hilfe brauche ich? Wer zahlt, was sagen die Anderen. Ich muss es offen machen.

Matthias: Jesus erwiderte den Pharisäern (denen die Ahnung haben): Habt ihr nie gelesen, was David getan hat, als er und seine Begleiter hungrig waren und nichts zu essen hatten – wie er zur Zeit des Hohenpriesters Abjatar in das Haus Gottes ging und die heiligen Brote aß, die außer den Priestern niemand essen darf, und auch seinen Begleitern davon gab? Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat. 

Monika: Ich muss wagen es zu sagen „Ich bin süchtig, ich brauche Hilfe, ich hole mir Hilfe."
Irgendwann, irgendwie, durch Irgendwen kam ich zur Suchtselbsthilfe!!! Suchtselbsthilfe – Kreuzbund – ein Teil vom Ganzen.
Für mich ein wichtiger Teil, ein Teil von mir und ich bin ein Teil von Ihr.

Matthias: „Der Menschensohn ist Herr über den Sabbat“  - ein wichtiger Teil der Suchtselbsthilfe – Kreuzbund – ist der Menschenkenner und Freund Jesus!                                                                                                        

Dann wenn ich sagen kann: Ich kenne mich – ohne mich selbst und die Anderen zu verurteilen, ohne zu drohen. Dann bin ich auf meinem ganz eigenen, persönlichen Weg

Dann zählt nicht mehr: Du sollst, du musst, das schaffst du schon … dann ist nur wichtig: Ich kenne mich, nehme mich an, genauso wie der Menschenkenner Jesus; Herr über den Sabbat ist!!!

Amen.

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Impro - Scheitern mit Humor

Eine Initiativprogramm - ins Leben gerufen von Monika Koch (28. bis 30. September 2018)

Es begann mit einer Umleitung: Nachdem viele zu spät kamen, da sie unterwegs bereits ihr Improvisationstalent einsetzten mussten, stärkten sich alle beim Abendessen um danach noch eine Kennlernrunde inklusive der ersten Übung zu machen. In die Vorstellung der eigenen Person sollte eine Lüge eingebaut werden – die anderen knapp ein Dutzend Teilnehmer sollten dann erraten, welche es war. Somit begann der Workshop direkt mit vielen Lachern.

Am Samstag konnten wir dann endlich vollzählig starten. Gestärkt nach einem gemeinsamen Frühstück machten wir ein erstes Kreis-Klatschspiel und als Steigerung folgte eine „Bestrafung“, wenn man seinen Einsatz verpasste… Derjenige musste den Kreis umrunden und dann punktgenau wieder einsetzen. Gar nicht so leicht.

Es folgten Spiele wie „Zombie“ – was wahrscheinlich selbsterklärend ist, wenn wir so tun sollten, als wären wir ein Zombie, der sich ein Opfer sucht. Selbstverständlich konnte das Opfer von anderen Mitspielern „gerettet“ werden, indem erst durch Augenkontakt und dann Rufen eines anderen Namens der Zombie zu dem neuen Opfer gelenkt wurde.

Ein weiteres Spiel im Kreis war den Nachbarn mit einem ausgedachten Namen vorstellen: z.B. Herr Professor von und zu. Diese Person stellte sich dann mit Namen vor, als wäre sie in einer Fernsehsendung. Die meisten Lacher auf ihrer Seite hatte dabei Chantal Müller – sie wurde kurzerhand zur Klofrau, sank breitbeinig vorgebeugt auf ihrem Stuhl zusammen und erzählte im breitesten Gassenjargon was ihr auf dem stillen Örtchen immer alles wiederfährt.

Sehr spaßig wurde es auch, als wir Wörter erfanden, die es nicht gibt ... weiterlesen ...

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Ein Junkie im Kreuzbund ... und das ist auch gut so!

Ja, ich bin ein Junkie, zumindest wenn man nach der landläufigen Vorstellung eines Junkies geht. Ich habe jahrzehntelang und phasenweise täglich illegale Drogen konsumiert, größtenteils von der Art, die man umgangssprachlich als „harte Drogen“ bezeichnet. Aber: Ich habe trotz diesem massiven Suchtmittelproblem mein Leben, meinen Job und meine „normalbürgerlichen Verpflichtungen“ auf die Reihe bekommen. Aber Überraschung: Ich bin trotz täglichem Konsum von all diesen Drogen selbstständig und ohne Hilfe von Anderen (Ärzten, Therapeuten o. Ä.) weggekommen.

Wovon ich aber nicht ohne Hilfe weggekommen bin ist der Alkohol. Erst als mein Alkoholkonsum außer Kontrolle geraten ist, hat es angefangen mein Leben so massiv negativ zu beeinflussen, dass es aus dem Ruder lief. Und erst beim Alkohol hatte ich dramatische körperliche und psychische Entzugserscheinungen, die ich in der Form noch von keiner anderen Droge kannte, und wegen derer ich mich letztendlich freiwillig in eine Entgiftungsklinik begeben habe.

Warum ich das alles schreibe? Sicherlich nicht, um illegale Drogen zu verharmlosen! Es geht mir vielmehr darum zu verdeutlichen, dass - abgesehen von vielleicht einigen wenigen Ausnahmen - der Alkohol die bei weitem schlimmste Droge ist, mit den invasivsten und dramatisch zerstörerischsten Nebenwirkungen. Lediglich die Tatsache, dass Alkohol in vielen Länder frei verfügbar ist, wiegt viele Menschen anscheinend in einer trügerischen Sicherheit, dass es so schlimm ja nicht sein kann. Und im Umkehrschluss werden vermeintlich nicht frei verfügbare Drogen als in der Unterwelt angesiedelt betrachtet, obwohl die meisten illegalen Drogen längst Einzug in alle Bereiche der Gesellschaft gefunden haben.

Leider scheint diese Denke auch im Kreuzbund immer noch verbreitet zu sein. Die Sucht nach Alkohol wird zwar als massives Problem erkannt, im Vergleich zur Sucht nach illegalen Drogen dann aber doch als nicht so furchtbar angesehen. Anders lässt sich wohl nicht erklären, warum das offizielle Öffnen des Kreuzbunds auch für Menschen mit Suchtproblematik im „illegalen Bereich“ immer noch ein so heißes Eisen und andauernder Diskussionspunkt in vielen Gruppen ist. Ich sag es mal ganz unverblümt: Alkoholsucht und die Sucht nach illegalen Drogen unterscheiden sich einzig und alleine im Status der Illegalität des Suchtmittels. Und die Tatsache, dass viele Drogen in Deutschland illegal sind, macht nicht zwingend aus jedem, der süchtig ist, einen hochgradig Kriminellen oder eine baldige Leiche auf dem Bahnhofsklo. Diese Denke ist so klischeehaft wie die, dass alle Alkoholsüchtigen Penner sind, die unter der Brücke schlafen.

Gerade vor dem Hintergrund, dass sich in jüngeren Generationen und in der heutigen Gesellschaft das Konsumverhalten und die Verfügbarkeit von illegalen Substanzen so stark verändern, macht solches Klischeedenken umso unangemessener. Kaum noch Leute konsumieren nur und ausschließlich eine Droge. Der Grund dafür ist einfach. Die meisten Konsumenten greifen heutzutage zu Drogen in der festen Überzeugung, die Wirkung nur gezielt zu nutzen und im Griff zu haben: Eine Line Speed zum Wachwerden, gerne mal Koks oder ne Pille auf Partys, Alkohol quasi als konstanter Begleiter … und am Ende als Gegenmaßnahme nen Joint oder Schlaftabletten, um überhaupt mal wieder runterzukommen. Daher wundert es auch kaum, dass man bei den meisten Suchtkranken von polytoxischen Problemen, als der Sucht nach mehreren Drogen in Kombination, spricht.

Man sollte meinen, dass gerade Menschen mit Alkoholsucht, die selber so mit Vorurteilen und Stigmatisierung zu kämpfen haben, offener und weniger klischeebehaftet mit generellen Suchtproblematiken umgehen. Ich habe das Glück, dass ich seit über sechs Jahren im Kreuzbund mit Gruppen und Menschen zu tun habe, die mich wegen meiner „vielfältigen Suchtvergangenheit“ nicht verurteilen oder ausgrenzen. Vielmehr bin ich an den meisten Stellen auf Interesse und Neugier gestoßen. So hat mir der Kreuzbund geholfen, jetzt bald sieben Jahre abstinent zu sein. Ich habe aus den Gruppenbesuchen unglaublich viel mitgenommen und kann guten Gewissens sagen, dass ich auch für andere einen wertvollen Beitrag leisten konnte.

Stimmen aus meiner Kreuzbundgruppe bestätigen mir, dass meine offene Art, auch über die Sucht nach illegalen Drogen zu sprechen, sie in ihrer eigenen Suchtbewältigung und im Umgang damit weitergebracht hat. Und als positiven Nebeneffekt gibt es nun in unserer Gruppe viele, die mit neu hinzukommenden Leuten mit ähnlicher (illegaler) Suchtvergangenheit viel verständnisvoller sprechen können, einfach weil sie von anderen Gruppenmitgliedern (wie mir) das Thema schon kennen. Daher mein Wunsch als Fazit: Lasst „Junkies“ in Euren Gruppen zu, seid unvoreingenommen und offen. Stellt Fragen und äußert ruhig auch Ängste. Aber verfallt bitte nicht in Klischees und Vorurteile, schließlich wünscht ihr Euch das für eure eigene Situation als Suchtkranker ja auch nicht!

 - ein aus beruflichen Gründen anonym bleibender „Junkie“ aus dem DV Aachen

 

Anmerkung K. Sprenger:
Dieser Artikel war ein Ergebnis aus unsere 2. Fachtagung in 2018 mit dem Thema „Der junge Kreuzbund im DV Aachen“. Leider waren nur 11 Gruppen (aus 34) vertreten und ausgerechnet diese Gruppen sind offen für jüngere Menschen, für alle Suchtkranken. Ich sage leider - unsere Referentin sagte wir seien auf einem guten Weg – 1/3 unserer Gruppen war vor Ort! Die Power Point Präsentation zur Fachtagung als PDF Datei kann hier gelesen oder heruntergeladen werden.

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Mein Mann und der Alkohol

"Als ich Bernadette und Ulrich in ihrem Heimatort Viersen besuche, sitzt mir ein Paar gegenüber, das enge Verbundenheit ausstrahlt. Sie lächeln einander zu, die Hände fest ineinander verschlungen. Es ist, als stünde noch immer jenes Versprechen im Raum, das sie sich vor 25 Jahren gaben: sich lieben, achten, ehren. An guten wie an schlechten Tagen.

Schlechte Tage gab es damals viele. Tage voller Zweifel. Tage, an denen ihre Beziehung tiefe Risse bekam. Tage, an denen Ulrich der Alkohol wichtiger war als die Liebe.

Sein Weg in die Sucht verläuft schleichend. Ulrich feiert gern, ist auf Partys der Erste, der kommt, und der Letzte, der geht. Sorgen macht sich Bernadette deshalb nicht. Warum auch. Es trinken doch schließlich alle.

2004 ändert sich das. Immer öfter verschwindet Ulrich nun direkt nach der Arbeit in die Garage, um 'zu werkeln'. Nachts dreht er im Promillerausch die Musik auf. Und manchmal ist er so verkatert, dass Bernadette ihn bei seinem Chef entschuldigt. 'Er nahm kaum noch am Familienalltag teil', sagt sie. 'Alles blieb an mir hängen. Und wenn er mal wieder sturzbetrunken im Flur einschlief, hievte ich ihn ins Bett, damit die Kinder ihn nicht so sahen.' [...]"

aus "Bella" Ausgabe Nr. 24 am 6. Juni 2018

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Wie kommt eine ganze Gruppe zum Kreuzbund?

Die Selbsthilfegruppe für Suchtkranke und Angehörige in Uerdingen startete mit ihrer Arbeit in 1989. Mit der Zeit wuchs die Gruppe von sechs Teilnehmern auf 35 Teilnehmer an. Nach 15 Jahren kamen am Gruppenabend regelmäßig so viele Besucher, dass eine Trennung in Kleingruppen zwingend erforderlich war.

Bekanntlich kommt in einer so großen Gruppe leider der Einzelne oft zu kurz und die Bedürfnisse von Gruppenmitgliedern ändern sich mit der Zeit. So auch bei uns. Auf der Suche nach Möglichkeiten zur Weiterentwicklung auch außerhalb der Gruppe entschlossen wir uns, einem Verband beizutreten

2007 begann die Suche. Die damalige Gruppenleiterin erkundigte sich bei verschiedenen Verbänden und traf auf den Kreuzbund, genauer gesagt, die Kreuzbund Gruppe Krefeld. Die damalige Gruppenleiterin der Krefelder informierte bereitwillig und mit viel Engagement über den Kreuzbund und hier insbesondere über den Diözesanverband Aachen.

So viel Begeisterung wirkte ansteckend auf die Gruppenleiterin Uerdingen: sie konnte nicht anders – wurde Kreuzbundmitglied und besuchte in Folge etliche Seminare – zum Teil aus reinem Interesse am Thema, zum Teil um sich gezielt weiterzubilden.

Im Kreuzbund e.V. DV Aachen sah sie einen kompetenten Verband. Ein Verband, der die Einzigartigkeit und Individualität der Gruppen sowie deren Mitglieder akzeptiert und respektiert, ein Verband, der die Selbstständigkeit der Gruppen aufrechterhält und in dem die Mitgliedschaft für ALLE möglich ist – nicht zuletzt auch aufgrund einer akzeptablen Kostenbeteiligung bei Teilnahme an Weiterbildungsangeboten und Erfahrungsseminaren und auch der moderaten Mitgliedsbeiträge.

2008 trat schließlich die Gruppe Uerdingen dem Verband bei und blickt heute zurück auf 10 zufriedene Jahre im Kreuzbund e.V. DV Aachen.

Alle oben genannten Gründe zum Eintritt in den Kreuzbund e.V. DV Aachen haben auch heute noch für uns, die Kreuzbund Gruppe Uerdingen, ihre Gültigkeit.

Es kommt tatsächlich nicht jeden Tag vor, dass eine ganze Gruppe beitritt – aber vor 10 Jahren ist dies dennoch passiert. Im Kreuzbund ist eben nahezu alles möglich ...

Karen Sprenger
damalige Gruppenleiterin

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Zeit x Tun = Entwicklung

Phönix GruppeWo ist die Zeit geblieben? Mir kommt es so vor, als sei es gestern gewesen. Das erste Treffen des Gesprächskreises Phönix in Hückelhoven liegt nun 9 Monate zurück. Viele Stunden verbrachten wir gemeinsam und schütteten uns gegenseitig das Herz aus. Es liefen Tränen, es wurde gelacht, hier und da wurde die eine oder andere Minute überzogen, doch wir alle kamen gerne zu den Terminen des Gesprächkreises. Leider, leider ist nun die Zeit gekommen, wo wir uns alle etwas verändern und den Gesprächskreis Phönix aus Hückelhoven schließen. Es war eine schöne Zeit, doch sollten wir der Vergangenheit nicht nachtrauern. Vor uns liegt ein Weg den wir beschreiten sollten. Die Zeit kennt nur eine Richtung, es ist wie im wahren Leben. Seid nicht traurig, dass es nun kein Phönix mehr gibt, im Herzen wird dieser weiterleben. Ein Phönix steht immer wieder auf, so wie wir auch.

Auf ein Wiedersehen Phönix.

 

Nun beginnt ein neuer Abschnitt. Aus dem Gesprächskreis Phönix, dessen erstes Treffen am 22.04.2017 gewesen ist, ist nun eine Gruppe entstanden. Am 21.01.2018 haben wir das 5. Kreuzbundmitglied im Gesprächskreis begrüßen dürfen. Voller Freude und Motivation füllten wir gemeinsam den Antrag zum Gruppenstatus aus.

Ja, wir haben einen neuen Lebensabschnitt begonnen und sind sehr glücklich. Noch viel mehr sind wir uns der Verantwortung bewusst, die wir gerne tragen. Ersthelfer sein, weder Arzt noch Therapeut.

An dieser Stelle möchten wir uns einmal beim Vorstand des DV Aachen bedanken, der uns sehr unterstützt hat. Auch bedanken wir uns herzlichst bei der SFZ Heinsberg, die uns mit Rat zur Seite stand.

Weiter geht’s, es gibt immer Ziele. Nur Wir gemeinsam schaffen es, einer immer noch tödlichen Krankheit zu begegnen und mit vereinten Kräften der Verführung widerstehen zu können.

(Reinhard Petz)

Phönix Flipchart

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Angehörige nehmen sich eine Ausszeit

Freimalen - GruppenbildGerne sind wir Angehörige von suchtkranken Menschen der Einladung unserer Kreuzbundgruppe zumThema „Freimalen“ Am 1. Adventssonntag gefolgt.

Gespannt trafen wir im Nell-Breuning-Haus in Herzogenrath ein. Uns erwartete ein liebevoll hergerichteter Malraum mit entspannender Musik.

Die Künstlerin Linda Hennemann begrüßte uns mit den Worten: „ Wenn wir beim Malen spielen wie die Kinder und dabei alles um uns herum vergessen, so ist das sehr gesund für Körper und Geist. Das Malen aus dem Unterbewussten macht uns schöpferisch. Es erwärmt unser Herz und unsere Seele und setzt die Selbstheilungskräfte in uns frei.“

Nun durften wir schon loslegen.

Wir bekamen die Aufgabe, den Untergrund der Leinwände in  den Acrylfarben – gelb, weiß und rot zu bemalen. Hierzu gehörte, dass wir uns viel Zeit dabei ließen und sich die Farben auf der Malfläche aus uns heraus mischten. Dies fiel einigen nicht leicht.

Mit verschiedenen Materialien wie: Bambusstäbchen, Spachteln etc. konnte die Farbe auf den Leinwänden gestaltet werden. Wir sollten dabei - so gut es uns möglich war – die Zeit vergessen.

„Entschleunigung“ war hierbei das Thema.

Dann kam der Schock: in unserer Phantasie sollten wir uns belastende Gefühle vorstellen und der vormals liebevoll mit den warmen Farben gestaltete Untergrund mit den dunklen, kalten Farben wie schwarz, braun, blau mit den dazu passenden Gefühlen übermalt werden. Dies erforderte von uns Mut und wurde nach und nach kreativ  umgesetzt.

Dank Linda und der Gruppe wurde der Tag für uns emotional entspannend und gleichzeitig anregend.

Wir danken auch der AOK, die diesen Tag möglich machte und der Mitarbeiter in der Küche des NBH, die gut für unser leibliches Wohl sorgten.

Melanie Gottschalk u. Gabi Ehrlich

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Herbstarbeitstagung des Bundesverbandes

Herbstarbeitstagung - Beginn
  So sehen sie aus, die Teilnehmer aus dem DV Aachen ...

... bereit zur Abfahrt (am Kölner Bahnhof) nach Augsburg. Gesund und munter, voller Tatendrang und gut gelaunt.

Vom 22. bis 24. September trafen sich viele Kreuzbündler zur Herbstarbeitstagung im Exerziterhaus St. Paulus Leitershofen.

Das Thema: „Wäre ich das Glück, würde ich mich finden?“
Hat Glück Raum in unseren Gruppen? Können wir Glück in unsere Arbeit transportieren?

Eine gelungene „Herbstarbeitstagung“, die ein wenig wie ein Seminar wirkte. Marianne Holthaus hat die Tagung wunderbar vorbereitet und uns durch die ganze Veranstaltung begleitet. Wir haben uns an unsere Glücksmomente und an das „Glücklich sein“ erinnert. Was ist Glück für den Einzelnen?

Glück im Unglück – einer von uns brauchte sich nicht mehr in der Essenschlange zu stellen, alle Wünsche wurden buchstäblich von den Augen abgelesen. Nie wurde die Person alleine gelassen und für Gesprächsstoff war dann auch gesorgt, obwohl das nicht unbedingt notwendig bei Veranstaltungen des Kreuzbundes ist.

So sieht es aus, wenn „man“ oder „frau“ die Rückfahrt aus Augsburg antritt.

Ein kleiner Tipp mit auf den Weg: Wie Muttern immer sagte „Guck wo du hinläufst!“

 

 

 

 

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40 Jahre im Kreuzbund

Wassenberg - 40 Jahre im Kreuzbund e.V. Diözesanverband Aachen

Am 16. September feierte die Gruppe Wassenberg ihr 40-jähriges Jubiläum. Eingeladen wurden Vertreter aus den Beratungsstellen in Erkelenz, Geilenkirchen, Hückelhoven und Heinsberg. Auch Vorstandsvorsitzende Karen Sprenger war vor Ort um zu gratulieren.

Wassenberg 3 - vorne: Klaus Kortzitze und  ganz hinten rechts neben Karen Sprenger: 2 Vertreterinnen aus Beratungsstellen im Kreis Heinsberg
vorne: Klaus Kortzitze und  ganz hinten rechts neben Karen Sprenger: 2 Vertreterinnen aus
Beratungsstellen im Kreis Heinsberg

Diese Gruppe ist die drittälteste Gruppe im DV Aachen. Klaus Kortzitze, seit 13 Jahren in der Gruppenleitung, begrüßte die Gäste und etwa 20 Gruppenmitglieder mit ihren Angehörigen.
Es war deutlich zu merken, welch herzliche und kameradschaftliche Atmosphäre in dieser Gruppe herrscht. Gefeiert wurde in der Naturschutzstation Haus Wildenrath (NABU). Bei gutem Wetter konnte auch draußen geplaudert werden. Der Grillmeister und die Grillmeisterin wurden dabei beobachtet, wie sie fachgerecht das Fleisch zubereiteten. Drinnen war ein Salatbuffet mit allem was man sich nur wünschen konnte aufgebaut.
Höhepunkt war die Bilder-Show, die Klaus zum Nachtisch vorführte. Darunter Bilder die weit in der Vergangenheit reichten und so manch Anwesender musste sich fragen, wer das da links außen im Bild sei.

Auch für Nichtgruppenmitglieder war das eine kleine Reise in die Vergangenheit. Warum? Die Bilder machten doch schreckhaft deutlich, dass sich Kleidungsstil und vor allem Frisuren in den vergangen ca. 17 Jahren doch deutlich verändert haben!

smiley

Alles in allem eine sehr gelungene Jubiläumsfeier.

Wassenberg 2 - Geschenke werden vom Kassierer und Gruppenleiter ausgepackt
Geschenke werden vom Kassierer und Gruppenleiter ausgepackt

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Angehörigen Seminar "Ich im Mittelpunkt"

Gerne wieder

Angehörigenseminar im Schönstattzentrum vom 19.05.2017 bis 21.05.2017 mit dem Thema „Ich“ im Mittelpunkt“.

Monika Koch hatte uns zu einem etwas veränderten Seminar eingeladen. Am Freitag und Sonntag zum kreativen Basteln. Am Samstag kamen für das Tagesseminar unsere Therapeutin Tanja Schmitz-Remberg und weitere Teilnehmer hinzu. Bei strahlendem Sonnenschein kümmerten sich um uns das Ehepaar Gausling wie gewohnt sehr gut.

Ich fand die Mischung zwischen Hand-, Seelen- und Gruppenarbeit toll. Monika hatte Arbeitsmaterial mitgebracht, das einfach umwerfend war. Wir konnten mit Designerpapier, Schneidemaschine, Stempel, Applikationen, Klebstoff, Schere, Bänder, Glitzersteinchen, Geschenkkartontaschen, Kartonpapier, Bilderkalender gestalten wie es uns in den Sinn kam. In allen Farben des Regenbogens erschienen diverse Muster auf Designerpapier : Blumen, Ranken, Pünktchen, Wellen straffiert, karriert, wellenförmig, einfarbig. Ebenso viele, viele Sprüche, die verwendet werden konnten.

In kurzer Zeit waren wir alle in unseren Phantasien vertieft und brachten sie in die Wirklichkeit: Fotoalbum mit eigenen Fotos zum Aufklappen, schön verziert und farblich passend dekoriert, Wohlfühlboxen für Karten, Sprüche, Unterlagen für uns und unsere Lieben. Monika half uns lieb und geduldig beim Zuschneiden, Aussuchen und Umsetzen. Es entstand eine sehr angenehme, entspannte Atmosphäre.

Der Samstag war unter Tanjas Anleitung kurzweilig, interessant und immer wieder blitzte der Ernst durch, denn wir konnten auf unsere inneren Ressourcen achten, sie besser kennen- und lieben lernen. Wir haben es tatsächlich geschafft, als 2 Werbeagenturen in Konkurrenz ein „Glücksprodukt“ mit Gefäß, Namen, Beipackzettel sowie Fernsehspot unserer Chemiemanagerin Tanja vorzustellen!

Danke, liebe Monika, danke, liebe Tanja, es war ein rundherum gelungenes Wochenende.

Gabriele Ehrlich

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Artikel der Rheinischen Post Phoenix GesprÀchskreis

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/hueckelhoven/neue-gruppe-phoenix-fuer-juengere-suchtbetroffene-aid-1.6827557

18. Mai 2017 | 00.00 Uhr

Hückelhoven Neue Gruppe "Phönix" für jüngere Suchtbetroffene Hückelhoven. Kreuzbund-Angebot für Menschen unter 30 Jahren.

"Phönix" nennt sich eine neue Gruppe für jüngere gen Menschen mit Suchtproblemen. Das nächste Treffen findet am Samstag, 20. Mai, 16 Uhr, und dann alle 14 Tage samstags, im Haus der Caritas an der Dinstühlerstraße 29 statt. Beim ersten Treffen der multiplen Suchtgruppe für Menschen unter 30 Jahren gab es einen intensiven und vertrauensvollen Austausch darüber, wie der Weg in die Sucht war und die Teilnehmer es schaffen, ihren Weg weiter zu gehen, ohne Drogen zu konsumieren. Anreger des neuen Angebotes ist die Kreuzbundgruppe in Hückelhoven. Ihre Erfahrungen: "Immer wieder kommen junge Menschen zu unseren Treffen, die sich jedoch nicht verstanden fühlen. Meist besteht nicht nur eine Alkoholkrankheit. Auch andere Drogen wurden konsumiert. Mit den älteren Gruppenteilnehmern kann hier kein Erfahrungsaustausch stattfinden, oft besteht sogar Unverständnis." Auch sei die Lebenssituation von Jüngeren ganz anders im Vergleich zu älteren Menschen. Wie schafft man die schulischen Anforderungen, den Ausbildungsstress oder den Alltag mit kleinen Kindern, ohne wieder zu konsumieren. Auch das Freizeitverhalten unterscheidet sich. In der Selbsthilfegruppe treffen Jüngere Gleichaltrige, die genau wissen, wie es ist, mit der Sucht fertig werden zu müssen. Hier muss sich keiner verstellen. Es muss aber nicht nur geredet werden. Ziel ist auch, sich zu stützen und gemeinsam aktiv zu sein. Interessierte sind herzlich willkommen. Weitere Informationen gibt das Selbsthilfe- und Freiwilligen-Zentrum, Hochstraße 24, in Heinsberg, Tel. 02452 156 7922; www.sfz-heinsberg.de. Quelle: RP

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Das erste Treffen des Phoenix GesprÀchskreis

Am 22.04.2017 war es nun endlich so weit. Schon Tage vorher spürte ich eine innere Aufregung, ja ein Gefühl von Lampenfieber.

War ich dem Vorhaben gewachsen? Reichte meine Erfahrung aus um nun die Arbeit mit jungen Menschen aufzunehmen?

In meiner Vergangenheit traf ich immer wieder auf Gruppenleiter oder Stellvertreter, die Ihre Aufgabe als Plattform persönlicher Anerkennungsfindung nutzten. Das ist nicht Sinn meiner Aufgabe. Hier werden Grundsteine gelegt ein Umgang mit der Suchterkrankung zu finden, die eine eigene positive Zukunft aufzeigt. Hier arbeite ich mit Menschen, die eine eigenständige Persönlichkeit aufweisen, die ich nicht zu ändern habe.

Je mehr ich darüber nachdachte, desto kleinlauter wurde ich innerlich. Nun aber war es soweit.

Um 16 Uhr füllte sich der Raum mit ganzen 9 Personen. Eine kurze Runde zum Kennenlernen und einer kurzen Einführung in die Arbeit des Kreuzbundes vorab. Innerlich mit Respekt vor der Aufgabe fragte ich einmal nach dem Werdegang der Suchtgeschichte. Die Inhalte dieser Geschichten und die emotionale Intensität überraschten mich sehr. Da sprach eine junge Dame davon bereits im Alter von 11 Jahren konsumiert zu haben, weil es in der Familie „normal“ war Suchtmittel zu konsumieren. Da sprach ein junger Mann davon bereits mit 15 Jahren auf sich allein gestellt zu sein und sich mit Alkohol die Einsamkeit erleichtert hat. Eine Angehörige erzählte wie Sie die Sucht Ihres Vaters erlebte. Es wurde berichtet das es quasi kein Leben vor der Sucht gab. Keine Erinnerungen an „glücklicheren“ Zeiten.

In mir wurde es immer stiller und ich war ergriffen über diese Offenheit. Ich zweifelte ob ich die Kraft hätte solche Schicksale zu meistern und bin froh, nur mein Kreuz tragen zu müssen. In unserem Arbeitskreis der Gruppenleiter sprach ich genau das Thema an.

Wenn wir immer noch der Meinung sind, das nur wir „Senior-Alkoholiker“ in den Kreuzbundgruppen vertreten sein sollen, so ist dieses ein schlichtweg falscher Weg. Klar gibt es Generationskonflikte, logisch sprechen junge Leute eine andere Sprache, jedoch im Leidensweg sehe ich keine Unterschiede. Zum ersten Treffen ganze 9 Personen sollte uns allen zeigen das wir Bedarf haben dort tätig zu werden. Lasst uns das „Wir-Gefühl“ stärken und zeigen wir gerade auch jungen Menschen, das es sich lohnt ein Leben ohne emotionale Manipulationen zu leben. Es ist eine tolle Erfahrung mit jungen Menschen zu arbeiten und ich freue mich darüber die Idee des „Phönix Gesprächskreis“ weiterhin umsetzen zu können.

(Reinhard Petz)

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Phoenix - GesprÀchskreis Junge Menschen

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/hueckelhoven/auf-dem-weg-ein-leben-ohne-droge-zu-schaffen-aid-1.6751487

Hast du es auch satt deine Probleme mit dir selbst auszumachen?

Und bist du auf dem Weg, ein Leben ohne Drogen zu schaffen?

Findest aber bis jetzt nicht die richtige Unterstützung, da sich in den meisten Selbsthilfegruppen Menschen Ü 30 engagieren?

Dann wird es dich interessieren, dass sich eine Selbsthilfegruppe für Menschen unter 30 Jahren, mit Abhängigkeitserkrankungen, gründet.

Angeregt wurde dies, von der Kreuzbundgruppe Hückelhoven, den beiden Initiatoren Frau Gibbels und Herrn Petz. Sie berichten von ihren Erfahrungen: "Immer wieder kommen junge Menschen zu unseren Treffen, welche sich jedoch nicht verstanden fühlen. Meist besteht nicht nur eine Alkoholkrankheit. Auch andere Drogen wurden konsumiert. Mit den älteren Gruppenteilnehmern kann hier kein Erfahrungsaustausch stattfinden, oft besteht sogar ein Unverständnis."

Auch ist die Lebenssituation von jüngeren ganz anders im Vergleich zu älteren Menschen. Wie schaffe ich die schulischen Anforderungen, den Ausbildungsstress oder den Alltag mit kleinen Kindern, ohne wieder zu konsumieren.

Auch das Freizeitverhalten unterscheidet sich. Am Wochenende trifft man sich in der Disco, Kneipe oder auf Partys. Ohne die bisherigen Suchtmittel ist es sehr schwer, den Anschluss zu den bestehenden Freundeskreis zu halten. Alleine fällt einem die Decke auf den Kopf. Nichtselten kommt es zu einem Rückfall, da in solchen Momenten keiner da ist, der einen wirklich versteht oder auffangen kann. Dies ist auch die Motivation der bestehenden Kreuzbundgruppe, einen Beitrag zu leisten, den langen Leidensweg, den man selbst gegangen ist, zu vermeiden.

In der Selbsthilfgruppe trifft man andere, die genau wissen, wie es ist, mit der Sucht fertig werden zu müssen. Hier muss sich keiner verstellen und die Probleme können gemeinsam gelöst werden. Es muss aber nicht nur geredet werden, Ziel ist auch, sich zu stützen und gemeinsam aktiv zu sein.

SFZ Heinsberg

Am 24.04.17 traf sich der Gesprächskreis zum ersten mal.

Zukünftig treffen sich die "Jungen Menschen" immer am 1. und. 3 Samstag im Monat  um 16 Uhr im Haus der Caritas, Dinstühlerstraße 29, 41836 Hückelhoven

Ansprechpartner: Reinhard Petz

Telefon:0157-50146570

E-Mail:GK-junge-menschen1@kreuzbund-aachen.de

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Wahlen im Diözesanverband Aachen

Neue Zusammensetzung des geschäftsführenden Vorstand im Diözesanverband Aachen

So stehen die Vorstandsmitglieder alle zusammen, na ja fast alle stehen. 70% der wahlberechtigten Delegierten waren in Aachen vor Ort und somit konnten die Wahlen des geschäftsführenden Vorstandes durchgeführt werden. Alle Mitglieder wurden einstimmig von den Delegierten am 25.03.2017 gewählt. Heinz-Josef Janßen, Geschäftsführer des Bundesverbandes, leitete die Wahlen die in diesem Jahr offen stattfanden. Die Versammlung ging harmonisch und recht zügig über die Bühne. Unsere Mitgliederzahlen sind stabil, eine Gruppe ist dazu gekommen, ein Gesprächskreis steht in den Startlöchern und unsere finanzielle Situation ist zufriedenstellend.


v.l.n.r.: Ulrich Verlinden, Artur Baumgardt, Karen Sprenger, Karl Polifka und Emanuel Dunke

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Schulung zur Gruppenleitung 2. Block

Gruppenbild GLS 2017

Alle Teilnehmer haben nun zusammen gefunden. Aus 16 Einzelpersonen (je 8 aus DV Aachen und DV Köln) ist eine Gruppe geworden. Dies war auch das Thema des 2. Blocks, unter der Leitung von Uwe Zurhorst: „Die Gruppe“. Auch dabei - kreatives Gestalten, siehe Plakat. Die Wochenenden sind immer ein wenig anstrengend, da viel „Input“ fließt und jeder, der solch eine Schulung schon gemacht hat, kann dies nachvollziehen. Hut ab vor jedem der sich zu dieser Schulung anmeldet, allerdings kann ich aus meiner Erfahrung nur sagen – es lohnt sich, sich zu trauen.

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Bericht über 1. Fachtagung (ehem. Gruppenleitungsarbeitstagung) 2017 im Diözesanverband Aachen

Michael Knothe, HP Psych./ Personal Coach CM u.A.  Mitarbeiter der Fachstelle Glücksspielsucht und der Suchtkrankenhilfe der Caritas Sozialdienste des Rheinkreis Neuss; Mitglied im Vorstand des Fachverbandes Medienabhängigkeit begrüßte am Samstag, den 14. Januar 2017 etwa 40 Teilnehmer aus den DV Aachen und dem DV Köln e.V. Besonders die Teilnehmer aus dem DV Köln nahmen den langen Weg nach Herzogenrath in Kauf um dabei zu sein.

Unser Thema war Glücksspielsucht und Medienabhängigkeit.

Michael verstand es, uns die Reize als auch die Tücken bei der Glücksspielsucht näher zu bringen.
Ticken Glückspielsüchtige anders als Alkoholabhängige?
Im Grunde nicht, ihr Lebensrhythmus (ihre Taktung) ist oftmals anders, ansonsten gibt es viele Parallelen zu stoffgebundene Süchte.
Mit dieser Aussage haben wir dann in Kleingruppen Arbeit Fragen beantwortet die Glücksspielsucht betrafen, die allerdings auch für uns durchaus nachvollziehbar waren. Bildlich konnten wir erkennen, dass unser Belohnungssystem bei beiden Abhängigkeiten sehr ähnlich funktioniert.
Auch „Zocken“ konnten wir und am eigenen Leib erfahren welche Assoziationen unsere Gehirne uns ins Irre führen.
Beispiel: Ein Mann kauft ein Pferd für 60 Dollar, er verkauft es für 70 Dollar. Er kauft es
wieder für 80 Dollar und verkauft es für 90 Dollar. Wieviel hat er verdient?
Medienabhängigkeit wurde auch bearbeitet. Es gibt die „Gamer“, die „Chatter“, die „Sucher“
(Informationen, Bilder u.Ä. über Google z.B.) Die digitalen (Online)Games entspringen dem natürlichen und menschlichen Spieltrieb, den Spielen die wir früher als Kinder gespielt haben, Schnitzeljagd, Seilchenspringen, Cowboy und Indianer usw. Nur wir haben diese Spiele körperlich betätigt, heute passieren diese Spiele am Bildschirm mit dem zusätzlichen Unterschied, dass man diese immer, überall, unbegrenzt lang und mit allen „vernetzten Menschen“ dieser Welt spielen kann. Vor allem Eltern sollten wissen was, wann und wie lange spielen ihre Kinder. Es gibt Möglichkeiten Seiten zu sperren. Wer ins Internet kann (und das können fast alle Jugendliche), kann auch alles finden und sehen.
Wer eine Zusammenfassung zum Beitrag von Michael Knothe noch einmal nachlesen möchte, kann dies gerne hier tun.
Alles in allem eine gelungene Fachtagung mit einem engagierten und professionellen Referenten, der uns sein Fachwissen „auf Augenhöhe“ und methodisch gut gemischt vermittelte.
Danke dir Michael für diese Veranstaltung, bei dem die Zeit „wie im Fluge verging“.

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Bericht Frauen Aktivtag

Es war ein wunderschöner Sonntag in Aachen. Marlies war die perfekte Reiseleiterin für diesen Tag in Vertretung von Regina, die aus Krankheitsgründen leider nicht teilnehmen konnte. Marlies brachte uns ihre Stadt Aachen näher. Mit 22 Teilnehmerinnen waren wir ein großer "Haufen" fröhlicher Frauen, die sich auf den Tag freuten.

Los ging es gegen 11 Uhr, wo wir uns im Café "Van den Daele" trafen, es gab Kaffee und belegte Brötchen zur Stärkung. Dann war Malies in ihrem Element. Schwungvoll führte sie uns zuerst zum Elisenbrunnen, der 1819 errichtet wurde. Aus zwei Trinkbrunnen fließt hier Wasser aus den heissen Quellen Aachens und es stinkt hier nach Schwefel, lach.

Weiter ging es zum "Klenkes" einer Figur, die den kleinen Finger in die Höhe streckt zur Begrüßung, ein Erkennungszeichen der "Öcher", wie die Aachener sich nennen.

Eine Stippvisite in der Altstadt durfte natürlich nicht fehlen, hier gibt es auch den berühmten "Puppenbrunnen", Figuren aus Eisen, dessen Gliedmaßen beweglich sind, außerdem noch einen original erhaltenen römischen Triumpfbogen.

Zweimal im Jahr findet am Katschberg ein Trödelmarkt statt, auch an unserem Sonntag. Kurz streiften wir über den Markt. In unserer einstündigen Freizeit stärkten sich viele von uns in den umliegenden Café´s, Helga deckte sich mit Kaffeekannen ein, lach bevor es zum Höhepunkt des Tages zur Dombesichtigung ging. Hier führte uns ein Geschichtsstudent durch den Dom, er hat das toll gemacht, richtig unterhaltsam. Nun habe ich endlich mal den Dom von Aachen von innen gesehen, lach. Eine Beschreibung der Führung würde hier den Rahmen sprengen, also am besten selbst ansehen, Aachen ist immer eine Reise wert.

Danach streiften wir noch ein wenig herum, kamen am Rathaus am Markt mit seinem Karlsbrunnen vorbei.

Zum Abschluß des tollen Tages gab es ein Abendessen in einer uralten Gaststätte am Markt "Zum Schwan". Wir liessen es uns schmecken, bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten.

Marlies, in Aktion

Marlies, du bist die Beste, danke für diesen tollen Tag.
Sonja Kimpel

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Wege zu meiner persönlichen Zufriedenheit

Ich  packe  meine  Buntstifte  aus  und male  mein  Leben  bunt!

Dieser Ausruf ist Teil meines Schwungs aus dem DV Seminar 55 plus „Wege zu meiner persönlichen Zufriedenheit“, geleitet von Yvonne Michel, Suchthilfe Aachen.

Die positive Einstimmung, die abwechslungsreiche Herangehensweise auf das Thema, das Einbeziehen aller einzelnen Teilnehmer, gemeinsames Erfahren/ Erleben hat mir den Blick geschärft und gezeigt, wie wichtig die eigene Akzeptanz ist. Sie lässt mich erste Blüten zeichnen. Dankbarkeit, Mut, auf mich selbst bauen, an mich selbst glauben, positiv zu denken, um nur einige wichtige Punkte zu nennen, schaffen Zufriedenheit in mir. So schwinden Scheuklappen, bekomme dafür eine weite Perspektive, bestehend aus Möglichkeiten und Lösungen.

Frau Michel ist es gelungen, die Fülle des Lebens und ihre Vielfalt in mir spürbar zu machen. Zudem wurde ich reichlich mit dem nötigem Werkzeug ausgestattet um das Feld der persönlichen Zufriedenheit zu bewirtschaften. Ich bin neugierig auf die Gärten der Zufriedenheit und danke Frau Yvonne Michel, der es gelungen ist, solche Bilder in mir entstehen zu lassen. Auch möchte ich Hermann Blankartz danken, der dieses DV Seminar 55 plus organisiert und geplant hat. Einen Dank an alle, die uns auf unserem Weg begleiten und vieles für uns möglich machen.

Hannelore Schneider

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Teilnahme des DV Aachen am actimonda Tivoli-Lauf

Der Kreuzbund DV Aachen zeigte sich sportlich beim 1. actimonda Tivolilauf in Aachen am 05. Juni 2016

Läufer des DV AachenUnter dem Motto offen(er)leben starteten 19 Läufer und Läuferinnen gemeinsam um 13.30 Uhr zum 5,5 km Jedermannlauf. Während wir unser Bestes gaben, feuerten uns 21 Zuschauer aus dem Kreuzbund DV Aachen an. Den Einlauf ins Ziel schaffte als Erste unsere Gudrun mit gerade mal 32 Minuten. In mehr oder weniger großen Abständen folgten wir anderen und schön war es die Kreuzbund Logos immer wieder ins Ziel laufen zu sehen. Und nicht zu vergessen unsere 2 Nordic-Walker, die auch die Strecke liefen und „man“ staunt nicht schlecht, Inge wird Erste in Ihrer Altersklasse. Hurrah!!!

Der Lauf war ein voller Erfolg und zeigte, dass eine Gemeinschaft sehr viel erreichen kann und lädt natürlich zu einer Wiederholung ein, mit noch mehr Läufern und Läuferinnen.

 

Zuschauer des DV AachenUnd zu guter Letzt haben wir auch etwas Gutes unterstützt: "Running for Kids" - unter diesem Motto hat der diesjährige Tivoli-Lauf gestanden. Denn 1,- Euro von jeder gezahlten Startgebühr geht an die von Peter Borsdorff ins Leben gerufene Aktion. Dieser Aufwind spült satte 1.400,- Euro in Borsdorffs Aktion. "Running for Kids" unterstützt seit 1995 Kinder aus unserer Region, die durch Behinderung, schwere Krankheit oder große Armut gehandicapt sind.

 

Melanie Gottschalk (Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit)
Karen Sprenger (DV Vorsitzende)


 

ZieleinlaufDie Nordic-Walker

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Gruppenleitungsschulung 2014/2016

Am 20. Februar 2016 ging wieder eine Gruppenleitungsschulung zu Ende. Unsere Absolventen aus verschiedenen Gruppen, einige bereits in der Gruppenleitung tätig, haben sich zwar über ihren Abschluss gefreut, waren allerdings auch traurig, als die Schulung zu Ende ging.

Uwe Zurhorst hat uns einen sehr rührenden Abschied am Samstagabend ermöglicht. Dazu gab er uns und den zwei anwesenden Gästen ein paar abschließende Aufgaben mit auf den Weg. Wir freuen uns über unsere neuen Gruppenleitungen und darüber, dass Weggefährtinnen und Weggefährten bereit sind, die Selbsthilfe in unserem Verband weiterzuführen. Wir freuen uns auch darüber, dass sie bereit sind, neue Impulse zu geben und dass sie uns ihr Wissen, ihre Zeit und ihre Begeisterung zur Verfügung stellen.

Allen neuen Gruppenleitungen wünschen wir ich im Namen des Vorstandes viel Erfolg und viel Freude bei ihren neuen Aufgaben. Vielen Dank, auch an alle, die jetzt in die neue Staffel der Gruppenleitungsschulung starten.

Karen Sprenger

 

Unsere Absolventen der Gruppenleitungsschulung 2015/2016: v.l.n.r. Jürgen Puzicha, Heribert Coenen, Gabi Ehrlich, Stefan Sippel, Wolfgang Schütz mit Uwe Zurhorst

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Gruppenleiterarbeitstagung am 16. Januar 2016

GLAT - Leitung durch Herrn SpillesThema: „Andere Suchtmittel – andere Menschen“
Leitung: Georg Spilles
Nell-Breuning Haus in Herzogenrath

Knapp 40 Gruppenleiter und Vertreter trafen sich am 16.01.2016 in Herzogenrath zum Thema „Andere Suchtmittel - andere Menschen“.

Unter der Leitung von Georg Spilles konnten wir einen Einblick in die Andersartigkeit und die Gemeinsamkeiten von Suchmitteln sowie die Betroffenen und deren Angehörige erhalten.

Durch rege Diskussionen kamen wir zu dem Ergebnis, dass wir keine Angst vor anderen Suchtmitteln und anderen Menschen haben müssen.

 

Neues aus dem Diözesanenverband

GLAT - UrkundenübergabeAm 16.01.2016 begrüßten wir unsere neuen Gruppenleiter Hannelore Schneider für die Gruppe Aachen 3 und Stefan Sippel für die Gruppe Aachen 2. Darüber hinaus erhielt Herr Rolf Fink eine Urkunde über die mit Erfolg abgeschlossene Gruppenleiterschulung.

Aus persönlichen Gründen tritt Hermann Blankartz als Fachbereichsleiter 55+ zurück. Der Fachbereich wird zu März 2016 vakant.
Ihm danken wir für seine engagierte ehrenamtliche Tätigkeit.

Ebenfalls vakant ist die Position des stellvertretenden Geschäftsführers mit buchhalterischen Kenntnissen, zunächst kommissarich zu besetzen bis 2017.

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aktualisiert: 06.10.2019
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