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Karen Sprenger

Jahrgang 1954, verwitwet, 2 Söhne.

Nach zwei Entgiftungen im Alexianer Krankenhaus Krefeld bin ich 1996 in eine "lange" Kurzzeittherapie in Bad Tönisstein gegangen. Obwohl ich betroffen bin, zähle ich mich auch zu den Angehörigen, da sowohl meine Mutter als auch mein Vater exzessiv konsumiert haben.

Seit 1997 bin ich in der Sucht-Selbsthilfe tätig, von 1997 bis 2017 war ich Gruppenleiterin in Uerdingen und seit 2007 bin ich nun schon Kreuzbundmitglied. Die Sucht-Selbsthilfe liegt mir am Herzen und in der Kreuzbund Gemeinschaft habe ich die Möglichkeiten mit allen Weggefährten das Bild dieser Gemeinschaft positiv in die Öffentlichkeit zu bringen. Außerde bietet sich mir so auch die Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln und an der Entwicklung der Sucht-Selbsthilfe mitzuwirken.

Meine Söhne unterstützen mich bei meiner "Arbeit" wann und wo sie können.

Ich hoffe auf eure Unterstützung, freue mich auf eure Rückmeldungen, die mir wichtig sind, und auf die Zusammenarbeit mit euch allen, denn alleine kann ich nichts bewegen.

Karen

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Karl Polifka

Portrait: Karl Polifka Jahrgang 1949, verheiratet, eine Tochter, einen Sohn und zwei Enkelkinder. Derzeitige Position: stellvertretender Vorsitzender des DV Aachen. Dem Kreuzbund e.V. DV Aachen seit 1988 verbunden.

Ich bin von 1988 bis 2012 in verschiedenen Gruppenpositionen (stellvertretender Gruppenleiter, Gruppenleiter) gewesen und nun seit 2013 als stellvertretender Vorsitzender im Vorstand des DV Aachen tätig. Ich habe in den letzten Jahren sehr viel Zuspruch erfahren, einen regen Austausch mit einzelnen Mitgliedern gehabt, mich in der Organisation unseres DVs eingearbeitet und die Supervisionen auf die Beine gestellt. Mit unserer Verbandsvorsitzenden Karen nahm ich an Tagungen der KLAGS, der FAS teil. Dies hab ich gerne gemacht und werde auch in der Zukunft weiter auf dieser Ebene für den Kreuzbund e. V. DV Aachen tätig sein.


Karl

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Artur Baumgardt

Portrait: Arthur Baumgarten Jahrgang 1964, geschieden, eine Tochter.

Wie es sich für einen echten Rheinländer gehört, habe ich mein letztes Bier Aschermittwoch 2015 getrunken. Nach der Entgiftung im Uniklinikum Aachen folgte eine ambulante Langzeittherapie. Seither lebe ich sehr  glücklich und abstinent. Schon zu Beginn der Orientierungsphase lernte ich Leute aus der Kreuzbundgruppe kennen und schloss  mich ihnen an. Ich bin also fast solange Gruppenmitglied wie trocken.

Bei einem Seminar sprach mich Karen an und stellte mir die Frage, ob ich mir vorstellen könne, im DV eine Aufgabe zu übernehmen. Ich bat Karen darum, mir „die Sache“ eine Zeit lang anzuschauen, um zu sehen, was da  auf mich zukommt.

Liebe Weggefährten, da Ihr nun über mich lest, wisst Ihr auch wie ich mich entschieden habe ... Ich sehe darin auch die Möglichkeit, etwas „zurückzugeben“.

Artur

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Ulrich Verlinden

Portrait Ulrich VerlindenJahrgang 1961, verheiratet, 2 Söhne.

Meine lieben Schwestern und Brüder im Geiste, liebe Weggefährten, die meisten außerhalb ihrer Gruppen aktiven  Kreuzbündler kennen mich schon, den Anderen möchte ich mich kurz vorstellen.

Ich bin seit 2007 trocken, seit 2009 im Kreuzbund und seit 2013 Gruppenleiter der Gruppe Dülken, Herz-Jesu. Meine  zwei Söhne sind mittlerweile außer Haus und meine Frau unterstützt meine Arbeit im Kreuzbund so sehr, dass ich, da auch meine Gruppe problemlos läuft, noch über freie Kapazitäten verfüge. Ich halte es für eine vollkommen natürliche  Weiterentwicklung meiner suchtmittelfreien Lebensphase, jetzt dem Vorstand in Aachen unter die Arme zu greifen, nachdem ich so nett darum gebeten wurde. Ich bin nicht unbedingt auf eine große Karriere im Kreuzbund aus, möchte aber auch nicht kneifen, wenn ich gebraucht werde. Ich zähle nicht unbedingt zu den leisen Vertretern, finde in der Regel auch nahezu jeden Fettnapf. Aber wer mich kennt weiß, dass ich geradeheraus und vor allem verlässlich bin. Sollte ich gewählt werden, erbitte ich mir für den gesamten Vorstand die Unterstützung und konstruktive Kritik aller Mitglieder, damit unser DV weiter in Ruhe geführt werden kann. Unruhe hatten wir in der Vergangenheit zur Genüge.

Herzlichst Euer Uli

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Emanuel Dunke

Portrait Emanuel DunkeJahrgang 1961, ledig.

Ich besuche die Kreuzbundgruppe Aachen 1 seit dem 24. Juli 2014, einem Donnerstag. Obwohl ich mir an diesem Abend überlegte, ob nicht doch noch etwas Wichtigeres zu erledigen wäre, entschied ich mich, zum ersten Mal eine Selbsthilfegruppe zu besuchen und es blieb dann auch dabei. Mitglied im Kreuzbund bin ich seit Januar 2015 und besuche hier wöchentlich eine weitere Gruppe, aus der im vergangenen Jahr die Gruppe Aachen 6 entstand. Beide Gruppen geben mir sehr viel Halt und immer wieder Zuspruch und Unterstützung in meinem abstinenten Leben und ich wage es mir nicht vorzustellen, hierauf einmal verzichten zu müssen. Seit März 2016 arbeite ich als stellvertretender Geschäftsführer (komm.) in der Vorstandsarbeit des DV Aachen mit und habe hier die Buchhaltungsarbeiten übernommen. Da mich diese Arbeit sehr interessiert, kandidierte ich am 25. März 2017 für die Aufgabe des Geschäftsführers und wurde auch gewählt.

Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit dem Vorstand im Interesse aller Mitglieder im Kreuzbund DV Aachen. Ich halte die Suchselbsthilfe für sehr wichtig und sinnvoll und möchte mich durch meine Mitarbeit für die erfahrene Hilfe durch die Gruppenarbeit bedanken.

Emanuel

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fr. Matthias Lindges OSB

Portrait Frater MatthiasJahrgang 1959, Benediktiner, Diakon, Geistl. Beirat im Kreuzbund DV Aachen, geistl. Begleitung, meditatives Tanzen, Pilger St. Matthiasbruderschaft.

Wie war das damals, als ich gefragt wurde den Dienst als geistlichen Beirat im Kreuzbund zu übernehmen? Ich - als so genannter "Nichtbetroffener" - in der Sucht-Selbsthilfe? Suchtproblematik in der eigenen Familie und Gemeinschaft kenne ich.

Faszinierend ist für mich - immer wieder - gemeinsam unterwegs zu sein.
 


fr. Matthias

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Regina Salven

Portrait Regina Salven1962 wurde ich in Krefeld geboren, bin Mutter von 3 Kindern (37, 36 und34) und bald 3 Enkelkindern.

Ich habe 2009 freiwillig in Krefeld in der Klinik Königshof eine 10 tägige Entgifting gemacht. Die mir empfohlene Langzeittherapie habe ich damals von vorne herein abgelehnt. Seit 2011 besuche ich die Kreuzbundgruppe Uerdingen. Ich besuchte in den folgenden Jahren regelmässig die für Frauen angebotenen Seminare. 2014 machte ich dann eine 3 monatige Traumareha in Krefeld.

Im Jahr 2015 wurde der Bereich "Gender Frauenarbeit" neu besetzt und hier sah ich für mich eine gute Möglichkeit, anderen Frauen auch die Möglchkeit zu verschaffen an wertvollen Seminare teilzunehmen. Mir liegt die Frauenarbeit sehr am Herzen, da ich immer wieder miterleben kann, wieviel Kraft und vor allem Mut die Frauen haben und aufbringen um ihr Leben besser zu meistern.

Regina

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Stefan Karch

Portrait Stefan KarchBaujahr 1967, Zwilling, Ledig, kinderlos. Mehrfachsuchtmittelabhängig (Drogen, Alkohol und Spielsucht) und Angehöriger.

Im Alter von 37 Jahren habe ich endlich den Weg in ein suchtmittelfreies Leben, mit der Unterstützung der Firma in der ich arbeite begonnen. Nach einer Langzeittherapie bin ich 2006 Mitglied im Kreuzbund geworden. Zum Glück hatte ich vor meiner Therapie in 2005 schon eine Selbsthilfegruppe im Kreuzbund besucht.

Ich bin seit 2007 Fachbereichsleiter des Jungen Kreuzbund (früher "DjMiK - Die jungen Menschen im Kreuzbund"), habe eine Ausbildung zum Gruppenleiter absolviert und leite auch eine Selbsthilfegruppe für Junge Suchtkranke und suchtgefährdete Menschen. Die Arbeit mit jungen Menschen liegt mir am Herzen, da es kaum Angebote für sie gibt und ich diese Arbeit als zukunftweisend erachte.

Stefan

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Melanie Gottschalk

Jahrgang 1975, ledig und einen wundervollen Hund Namens Sky.

Ich habe mich 2013 von meinem alkoholkranken Ehemann getrennt und bin seitdem in der Angehörigen Gruppe stellvertretende Gruppenleiterin. 2015 habe ich mich dazu entschieden den Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit zu übernehmen. Öffentlichkeitsarbeit bedeutet für mich: „Tu Gutes und rede darüber!“

Warum ich als „Ex-Angehörige“ immer noch dem Kreuzbund treu bin? Ich bin dankbar über meine persönliche Weiterentwicklung durch die Gruppe und der Öffentlichkeitsarbeit. Ich möchte meine Erfahrungen weitergeben und anderen Betroffenen/betroffenen Angehörigen helfen sich wieder neu zu entdecken.
 

Melanie

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aktualisiert: 15.07.2018
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